Sächsische Schweiz
Ein wunderschöner Urlaub in Königstein in der malerischen Sächsischen Schweiz
Ungewöhnliche Felsformationen, atemberaubende Ausblicke und die Elbe als stetiger Orientierungspunkt: das ist die Sächsische Schweiz.
Unter dem Namen Sächsische Schweiz wird der zum Freistaat Sachsen zählende Teil des Elbsandsteingebirges gezählt.
Den Namen Sächsische Schweiz haben Adrian Zingg und Anton Graff, zwei waschechte Schweizer, ins Leben gerufen. Mit dieser Bezeichnung würdigten die beiden Künstler die Schönheit der Region und zogen einen direkten Vergleich zu ihre Heimat. In der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts, als Sebastian Abratzky im spektakulären Alleingang den Königstein eroberte, sorgten die ersten Dampfschiffe und die neu fertiggestellte Eisenbahn für den massenhaften Zustrom an "Sommerfrischlern", die in "Fremdenheimen" Quartier bezogen und sich, so sie es sich leisten konnten, mit Sesselträgern durch die Gegend bewegen ließen.
Neben den bizarr wirkenden geologischen Formationen sind es Verteidigungsbauten aus vergangenen Jahrhunderten, die die Sächsische Schweiz kennzeichnen. Ein Herzstück der Region ist die Festung Königstein, die als eine der größten und bedeutendsten Bergfestungen Europas auf 247 Metern Höhe über der Elbe thront.
Die Sächsische Schweiz ist eine sehr bekannte und wundervolle Urlaubsregion. Hier können Sie die unberührte Natur erleben und entdecken und fantastische Wanderungen durchführen. Das Städtchen Königstein ist einer der beliebtesten Orte in der Region und liegt am Fuße der legendären Festung - eine dreiviertel Stunde zu Fuß oder fünf Minuten Fahrt entfernt.
Königstein ist sehr zentral an der Elbe gelegen und ein idealer Ort, um Tagesausflüge und Wanderungen zu starten. Die Landschaft um die 2100-Einwohner-Stadt wird von romantischen Tälern, Wäldern und natürlich der sehenswerten Festung geprägt. Zu dem malerisch gelegenen Städtchen im Nationalpark „Sächsische Schweiz“ zählen auch die Ortsteile Leupoldishain und Pfaffendorf. Das Städtchen in der sächsischen Schweiz hat seinen Namen der mittelalterlichen Burg zu verdanken, die in der Neuzeit zur Festung ausgebaut wurde. Aufgrund der zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten, der vielen Unterkünfte, der faszinierenden Lage und der Idylle wird die Region „Sächsische Schweiz“ jedes Jahr aufs Neue von vielen Touristen frequentiert.
Einen wesentlichen Beitrag zur touristischen Erschließung der Sächsischen Schweiz leistete der Pastor Wilhelm Lebrecht Götzinger. Im Jahre 1812 gab er eine Schrift mit Verhaltensregeln heraus, von denen wir Ihnen einige nicht vorenthalten möchten, da sie auch heute noch von gewisser Aktualität sind:
"Man reise so früh als möglich aus, damit man sowohl die Morgenkühle genießen kann, welche auf den ganzen Tag stärkt, als auch noch Zeit genug übrig behält, in heißen Stunden auszuruhn. Wenn man es haben kann, trinke man zum Frühstück eine, höchstens zwei Tassen schwarzen Caffee, und darein ein paar Theelöffel Rum darunter gegossen. Das stärkt so kräftig, daß man auf einer starken Tagesreise nicht leicht sehr ermüdet wird. Man lasse Schießgewehre zuhause. Es ist das Schießen verboten, weil in dürre Nadeln gefallene Pfropfe beinahe Waldbrände verursachten. Man behandle die Leute in den Mühlen oder Dorfgerichten, wenn man da einkehrt, freundlich und höflich. Durch einen gebieterischen, rauen Ton verdirbt man es sich und anderen. Wenn man Berge besteigt, so hüte man sich sie hitzig und mit weitem Schritte zu besteigen. Man gehe oder steige so langsam als möglich, so wird das Athemholen nicht erschwert und die starke Bewegung des Blutes vermieden."
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